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Schlafmittelabhängigkeit

Symptome, Ursachen, Diagnose und Behandlung

Ursachen

Abhängigkeitsprobleme finden sich bei Schlafmedikamenten vor allem bei Benzodiazepinen und Medikamenten, die an den Hirnzellen ähnlich wirken.
Beim Wegfallen des Medikamentes fehlt durch die Gewöhnung an das Medikament die körpereigene dämpfende Wirkung – wir werden so wach, dass wir gar nicht mehr schlafen können. Unangenehme Entzugssymptome wie Herzklopfen, Schwitzen und Bauchschmerzen treten bei den neueren Schlafmedikamente hingegen nur sehr selten auf.

Behandlung

Schlafmittel sind keine schlechten Medikamente, wenn sie richtig angewandt werden. Entzugsprobleme sollten als Erstes zu vermeiden versucht werden, indem Medikamente zeitlich nur kurz (3-4 Wochen) oder intermittierend – (z.B: jeden 2. Tag  oder 3. Tag pro Woche) eingenommen werden. Entzugssymptome treten seltener auf, wenn ddie Medikamente langsam ausgeschlichen werden – über 4 – 6 Wochen. Optimalerweise ist dieser langsame Entzug kombiniert mit einer verhaltenstherapeutischen Schlafbehandlung damit sich die ursprünglich bestehende Schlafproblematik, die mit Hilfe des Medikamentes nur abgedeckt, aber nicht behandelt wurde, gleichzeitig verbessert. Sind Entzugssymptome vorhanden ist eine medikamentöse Behandlung oft unumgänglich.

Symptome

Die Schlaflosigkeit ist das erste Entzugssymptom – dies nennen wir Rebound Insomnie, da der Schlaf nun sogar schlechter ist, als die Schlafstörung, für die ursprünglich das Medikament eingesetzt wurde.
Entzugssymptome zeigen sich meistens mit Schwitzen, Herzklopfen, innerlicher Nervosität und können im Verlauf zu sehr unangenehmen Bauch und Gliederschmerzen führen.

Diagnose

Ein Schlafmediziner stellt eine Schlafmittelabhängigkeit fest, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: Benzodiazepine/Nichtbenzodiazepine wurden vom Patient während mehr als vier Wochen (vielleicht sogar jahrelang) kontinuierlich eingenommen. Der Patient hat schon erfolglose Absetzversuche hinter sich. Der Patient musste die Dosis des verschriebenen Medikaments erhöhen, um eine genügende Wirkung zu erreichen. Beim Absetzen des Schlafmedikaments kommt es zu Entzugserscheinungen.

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