Parasomnie

Parasomnie

Symptome, Ursachen, Diagnose und Behandlung

Ursachen

Die Ursachen für Parasomnien sind  zum Teil noch nicht bekannt. Aufwachparasomnien werden oft als Reifestörungen betrachtet, da sie in der Kindheit häufig vorkommen und beim Erwachsenen nur noch sehr selten beobachtet werden. Bei einer Reihe der Störungen wissen wir, dass die Anlage dazu vererbt wird so z.B: beim Schlafwandeln und Bettnässen.

Andere wie die REM-Verhaltensstörung werden auf degenerative Prozesse zurückgeführt, da sie einerseits nur in höherem Alter vorkommen und andrerseits oft Jahre nach der Diagnose eine Parkinsonsche Erkrankung auftreten kann.

Diagnose

Meistens kann die Diagnose aus der Schilderung der Episoden aus der Umgebung der Person bereits gestellt werden. Bei unklaren Situationen und bei REM-Verhaltensstörungen wird die Untersuchung im Schlaflabor die Diagnose bestätigen.

Im Kindesalter sind Parasomnien häufig an bestimmte Entwicklungsstufen gebunden und in der Regel harmlos.

Beim erwachsenen Menschen können neu auftretende Parasomnien Ausdruck von Krankheiten sein, welche dringend ärztlicher Behandlung bedürfen und sollten deshalb immer medizinisch abgeklärt werden.

Behandlung

In jedem Fall braucht es eine  Behandlung wenn:

  • der Betroffene nachts mit seinem Verhalten sich selbst oder andere gefährdet.
  • die nächtlichen Ereignisse zu häufig werden.
  • der Nachtschlaf der Angehörigen dadurch allzu sehr in Mitleidenschaft gezogen wird.
  • beim Betroffenen abnorme Tagesschläfrigkeit auftritt.

Die Behandlung sind oft Verhaltensveränderung – wie z.B: genügend Schlaf bei den Aufwach-Parasomnien – oder Medikamente. Einem Spezialisten für Schlafmedizin stehen heute Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die in den meisten Fällen von Parasomnie für die Betroffenen zu einem befriedigenden Ergebnis führen. Die Therapien erfolgen ambulant.

Symptome

Bei den so genannten Aufwach -Parasomnien erwacht ein Teil des Gehirns was den Betroffenen zusammenhängende Handlungen ermöglicht, während der Verstand und das Gedächtnis gewissermassen weiterschlafen.
Folgende Störungen des Erwachens kommen vor:

Parasomnien aus dem REM-Schlaf:

Der Rem-Schlaf ist ein sehr aktiver Teil unseres Schlafes, wir träumen in dieser Schlafphase, unsere Bewegungs-muskeln sind gleichzeitig gelähmt. So ist es nicht verwunderlich, dass Störungen der Traumproduktion und des Bewegungsmusters im Schlaf oder im Schlaf/Wachübergang auftreten können.

3 Formen stehen im Vordergrund:

Weitere Parasomnien:

Zu den "anderen Parasomnien" zählen  Bettnässen, Essen im Schlaf, Stöhnen im Schlaf (Kathatrenie), das Syndrom des „explodierenden Kopfs“, sowie Halluzinationen im Schlaf-/Wachübergang. 


Bewegungen im Schlaf:
Im Schlaf können auch Störungen auftreten, die heute den Bewegungsstörungen zugeordnet werden, z.B. Zähneknirschen oder rhythmische Körperbewegungen.

Sprechen und Zuckungen im Schlaf:
Grundsätzlich zum normalen Verhalten im Schlaf werden Sprechen im Schlaf und Zuckungen beim Einschlafen gezählt.

Broschüre_Parasomnie (0.65 MB)

Beratung / Behandlung Rufen Sie uns an

Klinik für Schlafmedizin Zurzach
Tel. +41 (0) 56 269 60 20

E-Mail Anfrage

Klinik für Schlafmedizin Luzern
Tel. +41 (0) 41 202 06 60

E-Mail Anfrage

Klinik für Schlafmedizin Airport Zürich
Tel. +41 (0) 43 816 87 84

E-Mail Anfrage